Ausleitung von Quecksilber aus Amalgamfüllungen

Es gibt diverse konkurrierende Methoden zur Ausleitung von giftigem Quecksilber aus Amalgamfüllungen. Jeder Mensch hat unterschiedlich starke Belastungen bzw. Vergiftungen durch quecksilberhaltige Füllungen. Deshalb ist die Ausleitung ggf. an den Geschädigten bzw. an dessen körpereigene Entgiftungsfähigkeit anzupassen.

Hier möchte ich meinen Patienten eine sinnvolle und effiziente Ausleitungsmethode von Quecksilber vorstellen, die ich bei mir selbst anwenden würde. Diese basiert auf drei Säulen.

Säule 1

Säule 1 ist die Chlorellaalge aus kontrollierten Gewässern oder aus unbelasteten Aufzuchten. Die Alge enthält neben Vitamin A, Beta-Carotin und Vitamin B12 auch essentielle Aminosäuren.

Diese Inhaltsstoffe sind der körpereigenen Entgiftung ergänzend  sehr hilfreich.

Die Alge selbst mobilisiert Quecksilber aus den Körperdepots in die Blutbahn und schleust das Gift in den Darm als Ausscheidungsorgan. Genau hier bindet die Alge auch noch  das Quecksilber und verhindert eine Rückresorption in die Blutbahn. Dies ist ein ganz wichtiger Schutz vor Rückvergiftung.

Säule 2

Säule 2 ist das Korianderkraut, das dafür sorgt, dass Quecksilber aus den Körperdepots ausscheidbar wird. Die große Besonderheit des Korianders gegenüber allen natürlichen und synthetischen Ausleitmitteln ist, dass die Tinktur Quecksilber aus Gehirn und Nervengewebe mobilisieren kann.

Säule 3

Säule 3, der Bärlauch, beruht auf seinem extrem hohen Schwefelgehalt: dieser verhindert, dass Quecksilber an Enzymen andockt und deren Funktion als Teil der körpereigenen natürlichen Ausleitung blockiert.

Medikamente zur Amalgamausleitung und Dosierung:

Säule 1 Chlorellalge: 250 mg /Tag verteilt auf 3 Gaben.
10 Tage, dann 3 Tage Pause.
Dann wieder von vorne bis die Symptome verschwinden oder die Messwerte in der Norm sind.

Säule 3 Bärlauchtinktur:  2 mal 30 Tropfen pro Tag

Säule 2 Korianderkrauttinktur:  erst 5 Wochen nach Beginn der Ausleitung durch die Chlorellalge und Bärlauchtinktur, nachdem das Quecksilber mobilisiert wurde. Auch das Amalgam sollte bereits unter Schutzmaßnahmen entfernt worden sein. 3 mal täglich 4 Tropfen auf die Zunge.
Am Tage der unter Schutz  geleiteten Amalgamentfernung durch einen Experten,  sind 15 Clorellapastillen zu zerkauen und natürlich dann auszuspucken. Dies bindet eventuell freigesetztes Quecksilber, bzw. deren Quecksilberdämpfe.

Gerne informieren wir Sie in der Zahnarztpraxis Dr. Raschke in Kempten und beraten Sie weiterführend als umweltmedizinische Experten.

Die Ausleitung sollte im Einzelfall unter Umständen durch einen versierten Heilpraktiker oder einen Umweltmediziner begleitet werde.